Risikogruppe Frauen im Menstruationsalter

Eine Frau verliert zeitlebens insgesamt bis zu sieben Jahre Blut infolge der Regelblutung.

Das verlorene Blut wir dank der Blutbildung im Knochenmark ersetzt, daher tritt in den meisten Fällen keine Blutarmut auf. Das verlorene Eisen hingegen kann vom Körper nicht gebildet werden, es muss von außen durch die Nahrung zugeführt werden. Dies reicht jedoch oft nicht aus, um den menstruellen Eisenverlust auszugleichen!

Schwangerschaft

Auch während der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf der Frau deutlich erhöht, da der Körper ca. 30 % mehr Blut bilden muss. Das ungeborene Baby benötigt das wichtige Element dringend für die Entwicklung seiner Organe, vor allem des Gehirns und für das Körperwachstum.

Eiseninfusionen im dritten Drittel der Schwangerschaft verbessern deutlich die Befindlichkeit der Frauen und können  ebenfalls das Risiko einer Wochenbett-Depression verringern.